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LiDAR-Flug

Die LiDAR-Technologie (Light Detection and Ranging) ermöglicht es der Drohne, während des Fluges mithilfe von Laserstrahlen eine detaillierte 3D-Punktwolke der Baumkronen und der Bodenoberfläche zu erstellen. Diese Methode ist bei forstwirtschaftlichen Vermessungen besonders vorteilhaft, da sie auch unter dichter Vegetation Daten erfassen kann.

Worauf ist bei einem LiDAR-Flug zu achten?

  • Fluggeschwindigkeit: Es ist ratsam, langsamer zu fliegen (5–7 m/s), um eine ausreichende Datendichte zu gewährleisten.
  • IMU und RTK: Für eine genaue Positionierung und Datenfusion ist die regelmäßige IMU-Kalibrierung und die Nutzung von RTK (oder PPK) unerlässlich.

Vorteil: Mit LiDAR lässt sich die Bodenoberfläche selbst unter dichtem Blattwerk präzise kartieren, was mit Photogrammetrie oft nicht möglich ist.

Die neueren Generationen von LiDAR-Sensoren weisen eine deutlich verbesserte Durchdringungsfähigkeit auf. Dadurch ist heutzutage auch in belaubtem (vegetativem) Zustand eine forstwirtschaftliche Erfassung möglich, da die Laserstrahlen das Blätterdach durchdringen und Reflexionen von Stämmen und Ästen unter den Blättern erfassen können. So lässt sich nicht nur die Kronenoberfläche, sondern auch die Stammstruktur modellieren, was ganzjährig eine genauere Schätzung von Stammdurchmesser und Volumen ermöglicht.

⚠️ Achtung: Stellen Sie immer sicher, dass Sie den richtigen Echo-Modus (Return Mode), die Abtastrate (Sampling Rate) und die Flughöhe eingestellt haben, da die Datenerfassung sonst unvollständig sein kann.
Wenn Sie eine Waldvermessung mit einem DJI LiDAR-Scanner durchführen, müssen die aufgezeichneten Daten zunächst in der DJI Terra Software importiert und im .las-Format exportiert werden. Danach kann die .las-Datei in das TreeDetect-System hochgeladen werden.

LiDAR-Flug